what is this shit

hallo ihr,

ich hatte solche pläne für diesen blog, war so inspiriert. aus all meinen vorstellungen wurde jedoch nichts. es geht mir nicht gut. ich habe keinen antrieb für irgendetwas.

ist das hier nur eine phase? was ist wenn ich wirklich psychish krank bin? was wenn das hier von selber nicht besser wird? oder überdramatisier ich hier nur mal wieder?

ich weiß nicht wie ernst es um mich steht. ich rede nie darüber mit jemandem. es ist mir scheiße unangenehm. seit enigen wochen erleide ich in ziemlich kurzen abständen ziemliche psychisch zusammenbrüche. wie es dazu kommt werde ich euch jetzt schildern.

  1. die vorereignisse: der allgemeine grund warum es mir so geht wie es mir geht, ist die sache mit meinen eltern. vor einem dreivierteljahr haben sie sich getrennt und nun muss ich diese ganze scheiße mehr oder weniger ausbaden. seit der trennung muss ich jede woche am sonntag meine sachen packen und umziehen. dieser ständige wechsel meiner wohnumgebung belastet mich extremst. dieses gefühl nirgendwo so richtig zuhause zu sein. ich fühle mich wie ein gast oder eine belastung. je nachdem wie man es sehen will. ich würde am liebsten dauerhaft bei meinem vater wohnnen. dabei hätte ich jedoch ein schlechtes gewissen meiner mutter gegenüber. es gibt also hier keinen ausweg. ich würde sagen dieser grund ist für meine allgemeine traurigkeit zuständig
  2. der auslöser: der auslöser kann  die meiste zeit über eigentlich nur 2 dinge sein. entweder irgendeine komplikation die mit meinen eltern und deren neuen partnern zu tun hat. (ja, auch dies ist nicht einfach für mich und löst schlimme verlustängste in mir aus) oder ein vorfall mit meinem freund. wenn ich nämlich alleine in meinem zimmer sitze und mich einfach traurig fühle, habe ich das gefühl das mich nur mein freund besser fühlen lassen kann. ich brauche dann ein gewisses maß an aufmerksakeit von ihm und wenn er dafür gerade keine zeit hat, fängt der zusammnebruch langsam an. wenn er nicht darauf eingeht, wenn ich ihm schreibe wie schlecht es mir geht oder er mich nicht fragt ob er vorbeikommen soll, fange ich an mich unwichtig und einsam zu fühlen. natürlich habe ich auch noch 1,2 freunde mit denen ich darüber reden könnte, aber in diesen momenten will ich nur die volle aufmerksamkeit meines freundes. manchmal frage ich dann sogar doch eine freundin ob wir etwas machen wollen. wenn diese aber dann aber auch nicht kann oder irgendwo ist, wo ich nicht mit hin eingeladen wurde, ist es dann ganz vorbei. oftmals hab ich auch noch echt viel für die schule zu lernen, wozu ich dann aber nicht mehr im stande bin. ich liege dann unproduktiv im bett und weine.
  3. die ewige spirale: habe ich gerade weinen gesagt? wortwörtlich heule ich mir die augen aus. genug gründe um sich schlecht zu fühlen haben sich ja angebahnt. doch damit ist es nicht genug. ich überlege mir dann, wie erbärmlich es doch ist, dazuliegen und sich die augen auszuheulen, wo es doch so vielen menschen so viel schlechter geht. ich denke daran, dass ich doch gesund bin und ein dach über dem kopf habe. ich fühle mich schlecht dass ich weinend daliege, stärke mich in meinem selbsthass und heule noch mehr. ich hasse mich also sozusagen dafür dass ich traurig bin. in dieser phase habe ich dann auch übrigens aufgehört meinen freund zu nerven und auf irgendetwas tröstendes zu hoffen. ich liege einfach nur da und fühle mich wegen allem schlecht und unbrauchbar. ich drifte immer weiter in diese spirale und habe das gefühl es gibt keinen ausweg.  diese phase dauert ca 1-3 stunden übrigens.
  4. wie ich mich dann doch zusammenreiß: schon zweimal habe ich es mit selbstverletzung versucht und ich kann die menschen die es tun verstehen. der physische schmerz verdrängt meinen seelischen schmerz für einen moment. es macht einen irgendwie stolz. ich habe mir eingeredet, dass ich wegen dem schmerz der rasierklinge heule. aber das hielt nicht lange an. danach ging es mir noch dreckiger. manchmal versuche ich dann einfach zu schlafen, etwas im fernsehen anzugucken, oder zu duschen. nach ein, zwei tagen geht es mir meistens wieder besser. bis zum nächsten zusammenbruch.

so geht diese scheiße immer. ich glaube dass ich zu viel zeit zum nachdenken habe. und zu viel zeit alleine verbringe. ich hoffe dieser traurige und düstere winter endet bald. ich habe die hoffnung dass es mir im sommer wieder besser gehen wird.

wegen meinem psychischem zustand war ich übriges noch bei keinem arzt oder ähnlichem.  ich möchte auch KEINE aufmerksamkeit deswegen. ich musste nur lediglich mal wieder meine gefühle und gedanken loswerden. habt ihr erfahrungen mit diesem thema? es würde mich sehr interessieren.

bis bald.

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